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Die
Grätenkinder sind:
Johanna
Laute:
Bass
Christian
Heine:
Schlagzeug
Flori
S. Corosoft Clayton:
Gitarre
Christian
Günther:
Gesang, Gitarre
Anne Baumgarten:
Orgel
Wenn
schon Schubladen, dann am liebsten die eigene: Die Grätenkinder machen
Schnarrrock. Das ist Musik, in deren Ahnenreihe Beat, Punk- und Indierock
ebenso zu finden sind wie der Pop der so genannten Hamburger Schule.
Der
Trend geht zweifellos zum Keyboard. Immer mehr Bands aus dem so genannten
Indie-Bereich schmeißen die Gitarre-Bass-Schlagzeug-Besetzung aus ihren
Punk-Tagen über Bord und legen sich einen Keyboarder zu, der ab und zu
einen Klangteppich legen oder mal eine lustige Melodie einstreuen darf.
Die Grätenkinder sagen Orgel, nicht Keyboard, und ihre Orgel steht zusammen
mit Gitarren, Bass und Schlagzeug in der ersten Reihe, und zwar schon
immer. Dabei geht es nicht um Virtuosität und Klangwichserei, sondern
voll nach vorne los.
Und das sagen die Experten:
Poppig-punkig, schrullig-charmant: Das sind die Grätenkinder aus Harxbüttel.
Das wuschelige Quintett knüpft ein farbenfrohes Teppichmuster verschlungener
Melodien aus Orgel, Gesang und Gitarren. Doch die Grätenkinder wären nicht
die Grätenkinder, brächten sie diesen Teppich nicht zum Fliegen. Dafür
sorgt die engagierte Rhythmussektion mit hemmungslosem Schlagzeugspiel
und einem Propeller aus Bass. Kurzum - ein kleines feines Orchester; Punk
im Geiste, Hamburg im Kleiderschrank, Indierock in der Hose. Mit den Texten
der Grätenkinder kann wohl jeder etwas anfangen. Auf Treppen, in Häusern,
im Supermarkt oder im Schatten von Wolkenkratzern: Das sind die Kulissen
der Lieder, und sie handeln von den Menschen, die dort leben (müssen?).
Flotte, peppige Songs, die sofort in die Beine gehen und lange im Ohr
haften bleiben.
(Andreas Eberhard, Nina Henneke, Timo Drechsler)
Nach zwei Demos in den Jahren 1998 und 1999 veröffentlichten die Grätenkinder
2001 ihr Debütalbum "Ich hätte lieber etwas gern" auf dem eigenen Label
Omnidor. Seitdem haben sie deutschlandweit mehr als 100 Konzerte gespielt.
Das neue Album -serviervorschlag- erscheint am 18. Oktober 2004 auf Tumbleweed
Records.
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